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Wie vermeide ich Fehler bei meinem Online-Shop?

10 Fehler, die sie in Ihrem Shop umgehen sollten

Der Erfolg Ihres Shops lässt auf sich warten? In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie anhand unserer Lösungsbeispiele Ihren Shop optimieren können.

1 Langer Bestellprozess

Der Bestellprozess ist wohl einer die wichtigsten Schritte – hier verstecken sich die schwerwiegendsten Fehlerquellen! Ist Ihr Prozess womöglich in zu viele Schritte unterteilt, wodurch der Kunde die Geduld verliert? Oder stehen Ihre Kunden unter einem Registrierungszwang?

Lösungsweg:

Verlangen Sie nur die nötigsten Kundendaten oder begründen Sie, warum die Daten erforderlich sind.  

Die Kunden sollten ihre Zahlungsdaten zügig und übersichtlich auf nur einer Seite eingeben können:

  • Adresse
  • Versand- und Zahlungsart

Es folgt:

  • Die Bestätigungsseite mit Informationen

2 Warenkorb

Ihre Kunden brechen den Bestellvorgang ab? Überprüfen Sie, ob Sie diesen Bereich Ihres Shops nutzerfreundlicher gestalten können.

Lösungsweg:

Der Miniwarenkorb: Dank ihm bleibt der Kunde weiterhin auf der Bestellseite und sieht gleichzeitig, was er bereits in den Einkaufswagen gelegt hat.

Warenkorbfunktionen: Bieten Sie Ihren Kunden eine übersichtliche Auflistung und separate Schaltflächen an. Dazu gehört die Funktion Bestellmengen anzupassen oder Artikel wieder zu löschen.

3 Der Shop weckt kein Vertrauen

Online bestellen gewinnt zunehmend an Beliebtheit, ist aber weitestgehend anonym. Dieser Zustand bleib erhalten, wenn Ihre Kontaktinformationen schwer zu finden sind oder Sie wenig bis keine Servicemöglichkeiten anbieten.

Lösungsweg:

Kontaktformular, Hilfe-Formular oder kostenloser Rückruf-Service, FAQ mit praxisrelevanter Hilfe – wenden Sie sich Ihren Kunden zu, indem Sie mehrere Möglichkeiten für eine Kontaktaufnahme anbieten.

4 Ungenügende Produktinformationen

Haben Sie zu Ihren Produkten alle wichtigen Details (Maße, technische Merkmale, Material, Anleitungen oder Ähnliches) geschrieben? Oder vielleicht sind die Angaben verwirrend für Kunden, die die Artikel noch nicht kennen?

Lösungsweg:

Produktvideos: Bei sehr umfangreichen Produkten sind Anleitungsvideos ideal.

Strukturierte Texte: Benutzen sie passende Keywords und korrekte Fakten, damit ihre Kunden auf der Seite bleiben.

Tipp: Lassen Sie die Produktseite von Bekannten gegenchecken. Können sie anhand der Bilder und Texte den Artikel genau einschätzen und verstehen, haben Sie eine gute Produktseite erstellt.

Bei dem Thema Bilder kommen wir auch schon zum nächsten Punkt:

5 Ungenügende und einseitige Produktfotos

Online-Käufer können leider keine Produkte in die Hand nehmen, um es sich aus allen Seiten anzuschauen.

Lösungsweg:

Bieten Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Bilder desselben Produkts an.

Sie möchten beispielsweise eine Kameratasche verkaufen:

  • Fotografieren Sie die Tasche von allen Seiten.
  • Stellen Sie Detailaufnahmen bereit (vom Reisverschluss, einer Seitentasche, dem Innenfutter…)
  • Lifestylebilder: Ein Waldausflug soll festgehalten werden und der Fotograf / die Fotografin holt gerade die Kamera aus der Tasche. Hier soll das Erlebnis, was der Kunde mit dem Produkt in diesem Augenblick erlebt, veranschaulicht werden.  
  • Wichtig: eine gute Auflösung

6 Das Produkt steht nicht mehr im Fokus

Lenken zu viele Funktionen und Designelemente eventuell von Ihrem Produkt ab?

Lösungsweg:

Legen Sie nicht zu viel Gewicht auf das Design. Wichtiger ist eine klare, logische Struktur, wie im folgenden Punkt beschrieben wird:

7 Die User Experience (UX) wurde vernachlässigt

Ihre Kunden findet sich nicht zurecht, weil die Navigation verwirrend ist.

Lösungsweg:

Teilen Sie ihre Produkte in wenige übergeordnete Kategorien mit mehreren Unterkategorien auf.

Beispiel: Sie verkaufen Sportzubehör. Anstatt je eine Kategorie für Matten, Fitnessbänder und Balanceboards zu erstellen, bilden Sie die Oberkategorie Pilates/Gymnastik oder Ähnliches. Boxartikel wie Boxhandschuhe sowie Sandsäcke fassen Sie in der Kategorie Kampfsport zusammen usw.

Nehmen Sie sich ruhig die Zeit, um Ihren Kunden ein logisches Nutzererlebnis zu bieten.

8 Die falsche Zahlungsmethode wird angeboten

Ein Kunde ist in freudiger Kauflaune und möchte bezahlen – aber wird enttäuscht, da keine der Zahlungsmöglichkeiten die passende für ihn ist. Diese Situation ist eine der häufigsten Abbrüche beim Bestellprozess. Bieten Sie aus dem Grund mehrere Möglichkeiten.

Lösungsweg:

Analysieren Sie Ihre Mitbewerber, um herauszufinden, welche Zahlungsmethoden Ihre Zielgruppe bevorzugt. Um Ihnen dennoch die Qual der Wahl zu erleichtern haben wir Ihnen hier die drei gängigsten aufgelistet:

  • PayPal
  • Klarna (Sofortüberweisung, Kauf auf Rechnung, Teilzahlung)
  • Kreditkarte

9 Sie halten rechtliche Aspekte nicht ein

Orientieren Sie sich bei diesem Punkt nicht ausschließlich an anderen Shops. So können einige Fehler auftreten und es kommt zur Abmahnung – was teuer werden kann.

Lösungsweg:

Lassen Sie sich beraten! Es gibt bereits Online-Anwälte, die Shop-Betreibern helfen.

Folgende Punkte sollten unbedingt überprüft werden:

  • Sie benötigen ein korrektes Impressum. Orientieren Sie sich dabei an die für Ihr Bundesland geltenden Regeln.
  • Halten Sie sich an die Datenschutzverordnungen.
  • Erstellen Sie keine individuelle Widerrufsbelehrung – gehen Sie nach den rechtlichen Voraussetzungen vor.
  • Lassen Sie Ihre AGBs an Ihr Unternehmen anpassen. Daskann etwas kosten, aber ist im Ernstfall enorm hilfreich.

10 Sie unternehmen nichts, um Ihre Kunden zu binden?

Es scheint unmöglich seine Kunden an den eigenen Shop zu binden, da immer mehr E-Commerce-Plattformen entstehen. Die Auswahl der Kunden scheint grenzenlos zu sein. Da allerdings eine langfristige Kundenbindung für einen stetigen Umsatz sorgt, ist dieser Punkt nicht zu vernachlässigen.

Lösungsweg:

Bauen Sie Vertrauen zu Ihren Kunden auf und treten Sie mit Ihnen in Kontakt. Drei kostengünstige und wirksame Bindungsinstrumente stellen wir Ihnen gerne vor:

  • Newsletter: Eine gute Methode, um in Erinnerung zu treten und auf Angebote aufmerksam zu machen.
  • Bonussysteme: Das können beispielsweise Gutscheine oder Bonusartikel sein. Sie verhelfen oft zu Folgekäufen oder einem höheren Bestellvolumen.
  • Zeigen Sie Präsenz: Es muss kein 24h Service vorhanden sein – aber ein guter Service ist ein MUSS. Ebenso schüren Video-Tutorials oder Blogartikel das Vertrauen in Ihre Produkte.

Zu guter Letzt ein persönlicher Tipp, der mir bei meinem Onlineshopping-Erlebnis besonders wichtig ist: Eine unkomplizierte Reklamation. Nutzen Sie diese Gelegenheit und wandeln Sie das negative Ereignis in ein Positives um. Seien Sie kulant und bieten Sie beispielsweise einen Rabatt an.

Fazit:

Finden Sie den Fehler! Es können mehrere Gründe sein oder auch nur ein gravierender, warum Ihre Kunden Ihren Shop verlassen, ohne etwas zu kaufen. Wichtig ist, nicht wahllos etwas zu verändern, sondern die Ursache herauszufinden.

Unser Artikel 5 Tipps – was Sie bei der Einrichtung Ihres Online-Shops beachten sollten könnte Ihnen eine Hilfe sein, um Fehler von vornherein zu vermeiden.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung – Schreiben Sie gerne eine Email und sichern Sie sich Ihr kostenloses Erstgespräch unter hello@chaerry.com

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